Zur Zeit bereite ich fuer den WDR in Koeln einen langen Fernsehfilm zum Thema Lauschangriff vor.In diesem Zusammenhang suche ich dringend Faelle von Opfern eines Lauschangriffes, also Betroffene, bei denen die Polizei zu Unrecht ihre Privat- oder Bueroraeume verwanzt hat, um so an kompromittierende Aeusserungen zu kommen. . (Mir geht es nicht um die "normale" Telefonueberwachung, also das Anzapfen von Telefonen. Dazu habe ich Faelle genug.)
Meine Telefonnummer lautet: 0221 / 976 2866.
H.-C. Schultze
Re: *** Betroffene von Lauschangriffe für eine Sendung des WDR gesucht
Die Zeitschrift "Funk", Ausgabe 7/98 Seite 7 berichtete über einen Lauschangriff des ehemaligen Bundesamtes für Post und Telekommunikation (BAPT, heute RegTP). Die Beamten nisteten sich u.a. mit Meßempfänger, Computer und Amateurfunktransceiver in ca. 100 m von einem denunzierten Funkamateur ein, um ihn wochenlang rund um die Uhr zu überwachen. Die Raumnutzung stellte die Telekom zur Verfügung. Die konzentrierte Aushorchung dauerte über zwei Monate und war ein Angriff auf die Meinungsfreiheit. Als Denunziant und Verursacher flog ein ehemaliger Mitarbeiter des DARC(Deutscher Amateur Radio Club) http://www.darc.de und des DAFK (Deutsch-Arabischer Freundeskreis Amateurfunk e. V.)http://www.dafk.lai.de auf. Der gleiche Autor berichtet in der Zeitschrift „Funk“ Ausgabe 9/98 unter den Titel „ Lauschangriff: Ein teurer Schlag ins Wasser“, dass die Kosten dieser Aktion mit 160.000 DM-Equipment, ihrem pausenlosen Betrieb über mehr als 1.200 Stunden, sowie dem Einsatz von mehr als 100 Mannstunden wohl ein einmaliger Lauschangriff war. Ob dieser Lauschangriff sich zu den gesuchten Faellen mit einordnen läßt?
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